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Yoga-Center

Kurse, Workshops, Seminare & Ferienangebote



Yoga für Einsteiger und Geübte
Bewegen Sie sich gern - oder möchten Sie damit anfangen?
Wünschen Sie sich, gesund zu bleiben?
Sind Sie ein Mensch, der sein Leben gerne selbst in die Hand nimmt?

Dann sollten Sie unbedingt Yoga ausprobieren…

Yoga kann man nicht in zwei Sätzen erklären – nachfolgend einige wichtige Bemerkungen dazu.

Yoga ist ein Bewusstseinszustand. Alles was man mit Begeisterung macht, sei es kochen, Fallschirmspringen, putzen oder Körperübungen, ist eine Art Yoga. Wenn all Ihre Sinne auf eine einzige Sache gelenkt sind, wenn Sie sich in voller Konzentration befinden, Sie total die Zeit vergessen und den Ort wo Sie sich gerade befinden, ist dies ein Zustand des Yoga.
Diesen Bewusstseinszustand kann man trainieren. Diese Präsenz und Konzentration sind lernbar, zum Beispiel mit Hatha Yoga – dem Yoga des Körpers. Die Körperübungen (Asanas) werden achtsam eingenommen, gehalten, aufgelöst und danach integriert. Die Phase des Integrierens ist ebenfalls wichtig, weil sich der Körper ansonsten nicht an das erinnern kann, was er sich erarbeitet hat.

Es gibt noch ein grösseres Wissen in uns, als wir uns vorstellen können, ein Potential, das viel grösser ist, als wir denken. Dieses Potential können wir entdecken – zum Beispiel mit Yogaübungen.

Eine bewusste und geschulte Atmung prägt unseren (Lebens)willen und beschenkt uns mit einer Energie, die fliesst anstatt stagniert, die uns mit Kraft versorgt und unseren inneren Antrieb verstärkt.
Hatten Sie schon einmal das Gefühl, etwas unbedingt tun zu müssen, ohne erklären zu können warum? Dies ist die innere Bestimmung, die jedem Menschen innewohnt, eben dieser innere Antrieb, den wir finden können und der uns dazu bringt, genau das zu tun, was genau richtig ist für uns.

Yoga ist für alle Menschen geeignet, die sich dafür interessieren.
Besuchen Sie eine Probelektion bei verschiedenen Lehrern, damit Sie genau denjenigen finden können, der Sie weiterbringen kann. Jeder Yogalehrer hat seinen eigenen Stil und seine eigene Erfahrung, deshalb ist es wichtig, dass Sie einen Lehrer finden, von dem Sie das Gefühl haben, etwas lernen zu können.

Die Wirkungen des Hatha Yoga sind sehr vielfältig und schlussendlich auch individuell, deshalb hier nur eine kleine Auswahl der möglichen Wirkungsweisen:

Aufbau von Kraft sowie Förderung der Beweglichkeit

Schulung des Körperbewusstseins

Fördert Ausdauer und Durchhaltewillen

Belastbarkeit

Stressabbau

Selbstverwirklichung

Bewusstseinserweiterung

Sie können jederzeit in laufende Kurse einsteigen, falls Sie noch nie Yoga geübt haben,
ist dies kein Problem, da die Übungen für jeden Schüler entsprechend angepasst werden könnten.

Philosophie
HERKUNFT DES WORTS "YOGA"

Yoga heisst in Sanskrit Anschirren, Anjochen (von Zugtieren). Die Inder erkannten, dass wir die Triebe und Sinne beherrschen, das Mentale ruhig stellen müssen, damit wir zu uns selber kommen können.

DEFINITION YOGA

Es gibt verschiedene Definitionen von Yoga, wörtlich übersetzt heisst es, die Stilllegung des Geistes. Es ist keine Lehre, sondern eine Methode zur Konzentration und Bewusstwerdung.

WOZU YOGA?

Es gibt viele Gründe weshalb man Yoga üben kann, der eigentliche Grund der Motivation ist nicht so wichtig, sondern dass man übt, ist wichtig.

Die Wirkungen, die das Üben von Yoga haben kann, sind vielfältig und sind individuell auch etwas unterschiedlich. Jede Tür, die einem das Yoga öffnet, sei es, um Beschwerden loszuwerden oder ein negatives Muster aufzulösen, als vorbeugende Massnahme oder ganz einfach um sich eine Stunde aus dem Alltag auszuklinken, soll man dankbar annehmen und als Geschenk betrachten.

ASANA

Ursprünglich wurde Asana (Yogaübung) nur als Sitzhaltung (gebundener Lotussitz) beschrieben, mit der Zeit kamen jedoch mehr Asanas dazu. All diese finden ihre Berechtigung, egal wie sie sich unterscheiden, das wichtigste ist immer die Geisteshaltung und das Bewusstsein; d.h. dass man konzentriert und präsent ist.

Phasen der Asanas
Vorbereitung – Hineinführen – Halten – Lösen – Nachspüren. Es ist wichtig, das Asana aufzubauen. Die wichtigste Phase ist die Haltephase. Asana bedeutet, sich in einer Haltung äusserlich nicht mehr zu bewegen; man macht dann eine innere Arbeit.

VERSCHIEDENE YOGAWEGE

Die mehr als 3000-jährige Entwicklung des Yoga hat verschiedene Übungswege hervorgebracht. Erst später entwickelte sich Hatha Yoga (Yoga der Kraft, des Impulses), durch den der physische Körper des Übenden stärker mit einbezogen wurde. Im Buddhismus sind abgeleitete Techniken des Yoga fester Bestandteil der rituellen Übungspraxis. Selbst Christen praktizieren Yoga, oder Menschen, die keiner Konfession angehören. Auch für Menschen, die sich von Yoga keine spirituelle Entwicklung erwarten, sondern nur auf eine Verbesserung ihrer physischen und psychischen Gesundheit hoffen, ist Yoga geeignet.

WIRKUNG

Eine längere, regelmässige Ausübung fördert die Ganzheitlichkeit des Menschen. Für wen ist denn Yoga geeignet? Für alle, die sich dafür interessieren; jede Person hat einen eigenen, individuellen Zugang zum Yoga.

HATHA YOGA

Die Hatha Yoga Praxis ist stark auf das Körperliche ausgerichtet, viele Übungen operieren jedoch auf feinstofflicher Ebene. Hatha Yoga hat eine grosse Wirkung auf energetischer Ebene. Die wichtigsten Elemente der Hatha Yoga Physiologie sind:

System der Nadis
Feinstoffliche Energiekanäle, die jeden Körper durchziehen und ein Pendant bilden zum Nervensystem.

System der Chakras
Feinstoffliche Kreis-Zentren in der Ebene der Wirbelsäule. Die wichtigsten Chakras: Muladhara (Wurzelchakra), Svadhistana (Sakralchakra), Manipura (Solarplexus), Anahata (Herzchakra), Vishudda (Halschakra), Ajna (Stirnchakra), Sahasrara (Scheitelchakra).

Prinzip der Kundalini Kraft
Im Yoga gibt es die Vorstellung der Kundalini Kraft, die im MuladharaChakra, also im Wurzelchakra, geweckt wird und nach oben wandert durch die Chakras bis zum Scheitel. Diese Kraft kann auch eine Fähigkeit sein, die man besitzt oder kann unser Bewusstsein darstellen.

Die zentralen Elemente des Hatha Yoga:

Asanas (Haltungen) für Festigkeit, Gesundheit, Leichtigkeit. Es gibt 84 Grundformen.

Dhautis (Reinigungen des materiellen Leibes, z.B. Darmreinigung, Nase spülen)

Pranayamas (Atemübungen zur Reinigung und zur Weckung der Kundalinikraft.

Mudras (Gesten) in Kombination mit Asanas, Pranayamas und Bandhas (Verschlüsse)

GESCHICHTE DES YOGA

Nach der Hochblüte im 15./16. Jh. stagnierte die Yoga-Entwicklung, als Indien kolonialisiert wurde, verstärkte sich dies noch. Mit Beginn des 19. Jh. änderte sich dies wieder, die Inder begannen nach der Unterdrückung ihrer kulturellen Eigenständigkeit sich wieder auf ihre eigene Tradition zurückzubesinnen (Neo-Hinduismus). So entstand die Veda Religion (monotheistisch). Viele Inder wandten sich wieder dem Yoga zu und hatten ein wachsendes Bedürfnis, die Botschaft des Yoga dem Westen näher zu bringen. Svami Vivekananda hat dann im Jahre 1893 beim Weltparlament der Religionen in Chicago eine Rede über Yoga gehalten, die einschlug wie eine Bombe. Dadurch und durch andere Yogis, die den Westen später bereisten, wurde Yoga bei uns bekannt.

TEXTE UND SCHRIFTEN

Die Veden sind die ältesten heiligen Schriften Indiens.

Upanishaden sind ein Teil der Veden, ca. 700 v.Ch

Yoga-Sutras, ca. 200 v.Ch

Hatha Yoga Schriften, nochmals ca. 1000 Jahre später

Bhagavad Gita, 500 v.Chr

Das Yoga wurde – gestützt auf die oben erwähnten Texte – vor allem mündlich von Lehrer auf Schüler weiter gegeben. Es ist noch heute so, dass Yoga nicht aus einem
Buch erlernt werden kann. Jeder Mensch ist einzigartig, auf allen Ebenen, und aus
diesem Grund gibt es keine Tips und Regeln bei den Übungen, die für alle gelten.


Andrea Tina

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